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Black Bird Kollektiv

Anarchistische Veranstaltungen

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Autor: blackbirdkollektiv

Was tun bei Hausdurchsuchungen?

Posted on Juni 8, 2026 - Juni 8, 2026 by blackbirdkollektiv
Was tun bei Hausdurchsuchungen? mit dem EA HAmburg am 12. Juni um 19:30 Uhr im Infoladen Wilhelmsburg Das Hintergrundbild zeigt uniformierte Cops vor einer Haustür

Ort: Infoladen Wilhelmsburg (Fährstr. 48) Datum: Freitag, 12. Juni 2026 Uhrzeit: 19:30

Was tun vor, während und nach einer Hausdurchsuchung mit dem EA Hamburg.

Hausdurchsuchungen als Repressionsmittel des Staates häufen sich und eins mussten wir über die letzten Jahre schmerzhaft feststellen: treffen kann sie uns alle, jederzeit.
Um so wichtiger ist es sich damit auseinander zu setzen was wir vor, während und nach einer Hausdurchsuchung zu beachten haben und wie wir uns schützen können.
Deswegen laden wir euch zu unserer Infoveranstaltung in Kooperation mit dem Ermittlunsausschuss Hamburg ein.
Es wird einen Vortrag und danach Raum für Fragen geben.

P.S.: es ist nie schlecht sich immer wieder mit dem Thema zu befassen und eventuell auch schon vorhandenes Wissen aufzufrischen.

Barriereinfos

Der Infoladen ist über drei Stufen erreichbar. Es ist eine mobile Rampe vorhanden.
Es gibt eine einzelne allgender Toilette. Diese ist geräumig, aber ohne Griffstangen/nicht barrierearm. Es gibt keinen Wickeltisch.
Drinnen wird nicht geraucht. Gegen Spende sind alkoholische und nicht alkoholische Getränke vorhanden.

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Kritik des Autoritarismus – Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch

Posted on Juni 8, 2026 - Juni 8, 2026 by blackbirdkollektiv
Kritik des Autoritarismus K-Gruppen als Zuspitzung einer autoritären Gesellschaftsform Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch Donnerstag, 11. Juni 2026 um 19 Uhr im LiZ, Libertäres Zentrum (Karolinenstraße 21) Das Hintergrundbild zeigt eine rote Fahne kopfüber, unten rechts in der Ecke ist ein Circle-A

Ort: LiZ (Karolinenstraße 21) Datum: Donnertag, 11. Juni 2026 Uhrzeit: 19:30

Kritik des Autoritarismus – K-Gruppen als Zuspitzung einer autoritären Gesellschaftsform

Sogenannte Kader-Gruppen verschiedener Ausrichtung sind seit ca. 2021 deutschlandweit, sogar europaweit auf dem Vormarsch. Das Phänomen, welches in den 70er und 80er Jahren der BRD bekannt wurde, wurde wiederbelebt. Neoleninistische Gruppierungen bleiben dabei keineswegs nur obskure Vereinigungen von hängengebliebenen Alt-Genoss*innen. Vielmehr ziehen sie verstärkt junge Menschen an und reklamieren den Faktor Militanz für sich.

Für Anarchist*innen ist diese Entwicklung aus mehreren Gründen ärgerlich und beängstigend. Zum einen werden autoritäre Kommunist*innen als unliebsame Konkurrenz erlebt. Andererseits kann bei ihnen zurecht verkürzte Herrschaftskritik, verbunden mit aufgewärmten, billigen Versprechungen konstatiert werden. Weiterhin prägen sie ihre Mitglieder und Sympathisant*innen in autoritären Denkmustern und Verhaltensweisen und instrumentalisieren Bündnisse um ihre Machtbasis auszubauen.

Schauen wir genauer hin, wird deutlich, dass der Auftrieb des neoleninistischen Pseudo-Kommunismus Ausdruck und Symptom von umfangreichen autoritären Zuspitzungen in der Gesellschaftsform insgesamt ist. Wie in den 70er Jahren handelt es sich bei ihm um eine Verfallserscheinung von emanzipatorischen sozialen Bewegungen. Diese geht mit der Zunahme staatlicher Repression, der Faschisierung weiterer sozialer Milieus, der Verdrängung grundlegender Krisenerscheinungen, dem Angriff auf die liberale Demokratie, sowie mit dem Abbau sozialer Sicherungen, einher.

Wer K-Gruppen kritisiert, muss sich ebenso die Frage stellen, warum die AfD mittlerweile die meisten Stimmenanteile erhält und ein großer Teil der Bevölkerung extrem rechte Ansichten teilt oder offen unterstützt. Thematisiert werden muss, wie Regierungen Minderheiten in Geiselhaft nehmen, um autoritäre Maßnahmen durchzusetzen oder warum viele aggressiv darauf reagieren, wenn Menschen sich selbst bestimmen wollen.

Barriereinfos

Der Veranstaltungsraum ist ohne Stufen zugänglich. Toilette ist ebenerdig aber relativ eng. Der Innenraum ist rauchfrei und stark dekoriert. Keine Flashlights. Vor dem Eingang ist etwas eng und unwegsames Kopfsteinpflaster. Es gibt keine Parkplätze direkt davor.

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Der Rechtsruck von der neoliberalen Oligarchie zur konservativen Tyrannei

Posted on März 24, 2026 - März 24, 2026 by blackbirdkollektiv
The Right-Wing Turn from Neoliberal Oligarchy to Conservative Tyranny 10.04. Incito 19:30 Uhr Digital zusammengetstellte Fotos von Roman Abramovic, Wladimir Putin und Pleg Deripaska

Ort: Incito (Balduinstr. 22) Datum: Freitag, 10. April 2026 Uhrzeit: 19:30
Veranstaltung auf russisch mit deutscher Simultanübersetzung.

Veranstaltung im Rahmen vom anarchistischen Veranstaltungsmonats vom Schwarz-Roten 1. Mai.

Lehren aus der modernen russischen Geschichte und anarchistische Kritik an der Verzerrung der Macht

Der Rechtsruck entwickelt sich in vielen Ländern zu einer immer ernsteren Bedrohung für die Rechte und Freiheiten der Menschen, auch in solchen, in denen „liberale Demokratie“ oder der „Sozialstaat“ bis vor kurzem noch als selbstverständlich galten. Um den Abdrift in eine rechtskonservative Dystopie zu überwinden, lohnt es sich, die düsteren Erfahrungen jener Länder zu untersuchen, in denen sich rechtskonservative Tendenzen bereits durchgesetzt haben.

Welche Lehren können europäische Anarchist*innen aus der jüngsten Geschichte Russlands ziehen? Wie verteidigt die neoliberale Oligarchie ihre Vorherrschaft durch staatlichen Autoritarismus? Wie wurde der Kampf gegen die Diktatur geführt, und warum ging er verloren? Wie wurde der Kampf gegen Klassen-, politische und geschlechtsspezifische Ungleichheit geführt? Welche Fehler hat die russische anarchistische Bewegung gemacht? Lässt sich eine Parallele zwischen den Entwicklungen in Russland in den letzten 30 Jahren und der aktuellen Lage in der EU ziehen?

Wir werden gemeinsam mit Daniil Dugum, einem im Exil lebenden Anarchisten aus Russland, über all diese Fragen nachdenken. Der Vortrag findet auf Russisch statt, mit Simultanübersetzung ins Deutsche.


Barriereinfos

Das Incito ist nur über drei Stufen zu erreichen, die Toilette ist sehr eng, der Innenraum ist rauchfrei, es gibt keine Blitzlichter, es gibt (theoretisch) Parkplätze vor dem Laden (mit Parkschein).

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Anarchafeminismus – eine Kurzeinführung

Posted on März 23, 2026 - März 24, 2026 by blackbirdkollektiv
Anarchafeminismus - eine Kurzeinführung 17.04. Incito 19:30 Uhr digital bearbeitetes Foto von Emma Goldman

Ort: Incito (Balduinstr. 22) Datum: Freitag, 17. April 2026 Uhrzeit: 19:30
Vortrag auf deutsch.

Veranstaltung im Rahmen vom anarchistischen Veranstaltungsmonats vom Schwarz-Roten 1. Mai.

Einleitend klären wir Grundlagen des Anarchismus und des Feminismus. Anschließend bringen wir diese beiden Strömungen in Verbindung und besprechen, wieso es keinen Anarchismus ohne Feminismus geben kann. Hierbei nehmen wir Bezug auf die Geschichte des Anarchafeminismus sowie auf die aktuellen Auswirkungen.

Anschließend gibt es während des Barabends Raum zum ausklingen lassen und austauschen.

Barriereinfos

Das Incito ist nur über drei Stufen zu erreichen, die Toilette ist sehr eng, der Innenraum ist rauchfrei, es gibt keine Flashlights, es gibt (theoretisch) Parkplätze vor dem Laden (mit Parkschein).

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Wer sind wir?

Posted on Dezember 17, 2025 - April 22, 2026 by blackbirdkollektiv
Rabe

Wir sind ein kleines anarchistisches Veranstaltungskollektiv aus Hamburg.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht anarchistische Perspektiven durch Inputs, Workshops und anderen Veranstaltungsformen Raum zu geben und damit den Austausch untereinander zu fördern.
Wir sind der festen Überzeugung, dass anarchistische Ideen sich nur weiterentwickeln können, wenn sie ausgetauscht und angewand werden.

Aktuell haben unsere Veranstaltungen keinen thematischen Schwerpunkt. Das heißt, wir machen Veranstaltungen mit Bezug zu Anarchismus, legen uns bisher aber nicht näher thematisch fest. Wir glauben, dass jedes Thema seine Daseins- und Diskussionsberechtigung hat. Solidarisches Diskutieren und auch Streiten verstehen wir als Teil eines gemeinsamen Lernens. 

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